Ich nehme einen beliebigen Pinsel, tauche ihn in die Farbe und male los. Manchmal lege ich zu Beginn eine Struktur mit Paste.
Da ist kein Thema, kein Ziel. Ich denke noch nicht darüber nach, wie und warum ich was male. Es ist unverbindlich, spontan, Farben und Formen beziehen sich noch nicht aufeinander. Alles steht für sich.
Meine Gedanken meist noch in der Vergangenheit. Der Fokus, ja, der fehlt.
Stunden später, erkenne ich Zusammenhänge, und beginne damit, Farben und Formen bewusst in Beziehung zueinander zu setzen. Es ergeben sich Partnerschaften. Eine Vision entsteht. Abwechslungsweise bin ich fokussiert, fasziniert, ungeduldig, genervt. Ich ergänze, füge ein, kombiniere neu und entferne.
Im Laufe der Zeit verändert sich meine Beziehung zum Bild. Sie wird positiver, gemütlicher. Ich werde detaillierter, male langsamer. Das ist oft anstrengend, zeitintensiv. Zunehmend empfinde ich Schönheit, Freude, Sicherheit,
Expressive, pastöse Farben will ich verwenden, kontrastreich muss es sein.
Meist sind alle Farben bis auf grau und braun darin enthalten.
Ich bin dann mit dem Ergebnis zufrieden, wenn ein für mich harmonisches Miteinander bei gleichzeitiger Individualität einzelner Kompositionsanteilen besteht.
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